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Der ständig steigende Einsatz hoch beanspruchter Steckverbinder und Kom¬ponenten speziell im Kraftfahrzeug erfordert immer häufiger den Einsatz bisher nicht oder nur selten angewandter Kontaktierverfahren. Waren bis vor einigen Jahren die am häufigsten eingesetzten Verfahren das Weich-löten und Crimpen, so stoßen diese Verfahren auf Grund stetig steigender Leistungsdichte in den Geräten heute an ihre Grenzen. Weichlötverbindungen sind zuverlässig bis ca. 125 °C einzusetzen, Crimpverbindungen unterliegen der Gefahr der Alterung mit über die Lebensdauer steigendem Übergangs¬wider¬stand. Ähnliches gilt auch für zahlreiche elektronische Geräte mit zunehmender Funktionsdichte bei gleichzeitiger Reduzierung von Raum und Gewicht z.B. Portable elektronische Geräte.
Joerg Kundrat, Vice President Miyachi Europe Standort Puchheim, hielt eine Rede zu “Steckverbindertechnik mit Widerstandsschweißen" in Wuerzburg am 06.07.2011 und präsentierte folgendes white paper:
Connector Technology Joerg Kundrat 06-11
Ausgehend von diesen Randbedingungen werden in den letzten Jahren immer häu¬figer Kontaktierverfahren eingesetzt, die folgende Anforderungen an die Kontaktstelle erfüllen:
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geringer elektrischer Widerstand,
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hohe Temperaturbelastbarkeit,
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hohe mechanische Festigkeit,
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gute Korrosionsbeständigkeit.
Die Eigenschaften dürfen sich über den gesamten Produktlebenszyklus nur in engen Toleranzen ändern. Diese Anforderungen werden vom Widerstandsschweißen in hohem Maße erfüllt.
Widerstandsschweißen ist ein in der Industrie vielseitig eingesetztes und robustes Verfahren. In der Steckverbindertechnik lassen sich mit diesem Fügeverfahren hoch beanspruchbare stoffschlüssige Fügeverbindungen realisieren. Der Prozess des Widerstandsschweißens ist durch modernste Steuer – und Regeltechnik sehr gut beherrschbar. Eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Prozessüberwachung und Analyse sowie kurze Zykluszeiten sind Stand der Technik.
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